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In der Vergangenheit verkörperten landwirtschaftliche Unternehmen und vor allem jene, die einer Masseria zugehörten, einen regelrechten Mikrokosmos: Produktion und Konsum funktionierten in diesem auf unabhängige Weise. Heute ist es möglich, zu diesem Konzept teilweise zurückzukehren: dies einerseits durch die Einrichtung als Agritourismus-Betrieb und andererseits durch die individuelle Wahl, wie man diese Tätigkeit im Detail ausführen möchte. Das Agritourismus-Gesetz gibt dem landwirtschaftlichen Unternehmer die Möglichkeit aufgegebene Strukturen, die der Landwirtschaft nicht mehr dienen, zu neuen Tourismuszielen mit der Zurverfügungstellung von Unterkunft und Kost umzufunktionieren
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Der Agritourismus ist also eine Gelegenheit von großem sozialen und kulturellen Wert, die Geschichte und Traditionen wiederzubeleben und den Gästen näher zu bringen und zur Verfügung zu stellen. Um unseren Gästen ihren Urlaub oder auch nur einen Tag auf unserer Masseria so schön als möglich zu gestalten, haben wir uns darum bemüht, die betreffenden Plätze auf möglichst schonende Weise und in harmonischer Einbindung in die umliegende Landschaft zu restaurieren. Die Umfunktionierung der Ställe und des Heuschobers in Zimmer, Gemeinschaftsbereiche und Restaurant wurde im Einklang mit der bereits bestehenden Architektur realisiert. Zusätzlich wurde darauf geachtet, den neuen Möglichkeiten von Energieeinsparung im Rahmen erneuerbarer, alternativer Energiequellen gerecht zu werden |
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Und gerade die Tätigkeit als Landwirtschaft und Agritourismus hat uns dazu veranlasst, uns für die alternative Energiegewinnung zu entscheiden. Dies nicht zuletzt auch zugunsten einer damit realisierbaren Vollständigkeit unserer Tätigkeiten und kompletten Ausschöpfung der vorhandenen Ressourcen.
So wurde für die insgesamt 2800 m2 große Fläche unserer 20 Zimmer eine mit Hackgut zu betreibende Heizung von 114 KW eingerichtet. Diese wird also mit dem Überschuss der Ausästungsarbeiten unserer Olivenbäume gespeist und verwandelt damit einen der kostenreichsten Aspekte im Rahmen der Olivenbaumpflege in umweltfreundlichen Kraftstoff zu günstigstem Preis. Alternativ zum Hackgut kann die Heizung mit Mandel- und Olivenkernen aus Pressrückständen betrieben werden. Auf diese Weise ist ein ununterbrochenes Funktionieren der Anlage gewährleistet. Diese wird zudem für die Warmwasserzubereitung und Heizung von 12 Solarzellen ergänzt. In Kürze wird zudem eine Photovoltaikanlage realisiert werden. Mit Hilfe der Ausschöpfung einer der größten erneuerbaren Energiequellen unseres Landes planen wir so die Stromkosten definitiv auszugleichen und eine vollständige Energieautonomie zu erreichen.
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Die organischen Abfälle, die im Rahmen der Agritourismus-Tätigkeit anfallen, werden zur Fütterung unserer Schafe, Ziegen und Schweine verwendet. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten, den Betrieb zu fast 100% umweltkompatibel zu gestalten. Aus eigener Produktion stammen neben dem nativen Olivenöl extra noch unsere Marmeladen und hier besonders jene aus Agrumen, Bitterorgangen und Zitronen. Die Marmeladen werden ausschließlich mit Obst aus eigenem Anbau hergestellt. Für andere Geschmacksrichtungen als die oben genannten verwenden wir nicht behandeltes Obst erster Qualitätsklasse aus der unmittelbaren Umgebung. |
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Von besonderer Schönheit ist der in Mantalbano gelegene Olivenhain, im Park der Dünen, nur wenige Schritte vom Meer entfernt, wo man die verschiedenen Varietäten der Macchia (für den Mittelmeerraum charakteristischer Buschwald) und Kräuter betrachten kann, aber auch unglaubliche Fossile finden kann. Im Frühjahr kann man zwischen den Olivenbäumen auch Fischreiher beobachten.
Auf Anfrage reservieren wir gerne einen Besuch für Sie.
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